HYPNOSETHERAPIE
Veränderung im
Unterbewusstsein
Bei der Hypnosetherapie handelt es sich um eine therapeutische Methode, bei der mithilfe von Hypnose – einem veränderten Bewusstseinszustand, der oft als Trance beschrieben wird – psychische, emotionale oder körperliche Probleme behandelt werden.


Worum geht es genau?
Ziel
Das Ziel ist, den Zugang zum Unterbewusstsein zu erleichtern, um dort festgehaltene und blockierende Gedanken, Erinnerungen oder Gefühle zu erkennen und zu verändern.
Anwendung
Hypnosetherapie wird häufig bei Ängsten, Stress, Schmerzen, Schlafstörungen, Traumata, Suchtverhalten, psychosomatischen Beschwerden zur Persönlichkeitsentwicklung eingesetzt.
Wie es funktioniert
Während der Hypnose ist die Aufmerksamkeit stark fokussiert, die kritische Bewusstseinsebene wird "ausgeblendet". Dadurch können Suggestionen besser aufgenommen werden, und es kann leichter an den Ursachen von Problemen gearbeitet werden.
Unterschied zur Showhypnose
Im Gegensatz zur Bühnenhypnose ist die Hypnosetherapie eine seriöse, professionelle Methode, bei der der Therapeut gemeinsam mit dem Klienten arbeitet, um Heilung oder Veränderung zu ermöglichen.


Was sind die Vorteile der Hypnosetherapie?
Die Hypnosetherapie bietet einige besondere Vorteile verglichen mit anderen therapeutischen Methoden. Hier sind die wichtigsten Vorteile im Überblick:
1. Direkter Zugang zum Unterbewusstsein
-
In Hypnose wird das Bewusstsein beruhigt, so dass das Unterbewusstsein zugänglicher wird.
-
Dadurch können tief verwurzelte Überzeugungen, Ängste oder Verhaltensmuster direkt bearbeitet werden – etwas, das in Gesprächstherapien oft länger dauert.
-
Beispiel: Eine Angstreaktion kann "an der Wurzel" verändert statt nur rational besprochen zu werden.
2. Schnellere Wirkung
-
Viele Menschen berichten, dass sich nach wenigen Sitzungen bereits spürbare Veränderungen eingestellt haben.
-
Besonders bei Themen wie Raucherentwöhnung, Spielsucht, Phobien, Schlafproblemen oder Stressabbau kann Hypnose sehr effizient wirken.
3. Hohe Suggestibilität = stärkere innere Motivation
-
Im hypnotischen Zustand ist man offener für innere Bilder, Gefühle und Vorschläge (Suggestionen).
-
Dies kann helfen Motivation und Selbstwirksamkeit zu stärken – z. B. beim Abnehmen, Leistungssteigerung oder Selbstvertrauen.
4. Tiefer Entspannungszustand
-
Hypnose führt oft in eine sehr angenehme körperliche und mentale Entspannung.
-
Das hilft, Stress, innere Anspannung oder psychosomatische Beschwerden zu reduzieren.
5. Ergänzung und Verstärkung anderer Methoden
-
Hypnose kann gut mit anderen Therapieformen kombiniert werden, z. B. Verhaltenstherapie, EMDR oder Körperarbeit.
-
Sie wirkt oft als "Turbo" – sie beschleunigt Prozesse, die sonst länger dauern.


Wie läuft eine Hypnosesitzung ab?
1. Vorgespräch
Am Anfang gibt es ein ausführliches Gespräch. Ich frage dich nach deinem Anliegen, deiner Vorgeschichte und deinen Erwartungen. Und du kannst alle Fragen stellen, die du hast, und wir besprechen, ob Hypnosetherapie für dich geeignet ist.
2. Vorbereitung
Du wirst in eine bequeme Position gebracht, meist sitzt oder liegst du entspannt. Ich erkläre dir erneut, wie Hypnose genau funktioniert und was du erwarten kannst.
3. Einleitung der Hypnose (Induktion)
Jetzt beginnt die eigentliche Hypnose. Ich wähle die für dich am besten geeignete Induktion und führe dich mit ruhigen und bestimmten Anweisungen. Ziel ist es, dass du in einen entspannten, fokussierten und sehr angenehmen Zustand kommst.
4. Vertiefung
Manchmal wird der hypnotische Zustand durch weitere Entspannungs- oder Fokussierungsübungen vertieft, damit du noch entspannter und empfänglicher wirst.
5. Therapeutische Arbeit
Im hypnotischen Zustand arbeite ich direkt an deinem Anliegen. Das kann bedeuten:
-
Positive Suggestionen (z. B. «Du fühlst dich ruhig und sicher.»)
-
Arbeit mit inneren Bildern oder Erinnerungen
-
Veränderung negativer Glaubenssätze
-
Auflösung von Ängsten oder Blockaden
6. Rückführung
Nach der Arbeit bringe ich dich langsam wieder zurück in den normalen Wachzustand.
7. Nachgespräch
Nach der Hypnose besprechen wir gemeinsam, wie es dir ergangen ist und was du erlebt hast.
Allenfalls gebe ich dir Empfehlungen für den Alltag oder weitere Sitzungen.
Wie lang dauert eine Hypnosesitzung?
Eine Sitzung dauert je nach Anliegen meist zwischen 60 und 120 Minuten.
Wie viele Sitzungen brauche ich?
Die Anzahl der Sitzungen hängt vom Thema ab – manchmal reicht eine, manchmal sind mehrere sinnvoll.
Ist Hypnose gefährlich?
Generell gilt Hypnose als sehr sicher, wenn sie von einem gut ausgebildeten und seriösen Therapeuten durchgeführt wird. Hier ein paar wichtige Punkte:
Keine Bewusstlosigkeit
Du verlierst nicht die Kontrolle über dich. Du bist immer bei Bewusstsein und kannst die Hypnose jederzeit abbrechen, wenn du möchtest.
Keine Manipulation
Ein Therapeut kann dich nicht gegen deinen Willen zu etwas bringen.
Nebenwirkungen
Selten kann es zu vorübergehenden Nebenwirkungen wie leichter Müdigkeit, Kopfschmerzen oder emotionaler Erschöpfung kommen.
Kontraindikationen
Bei bestimmten psychischen Erkrankungen (z. B. akute Psychosen oder schwere Persönlichkeitsstörungen) ist Hypnose nicht geeignet oder sollte nur sehr vorsichtig eingesetzt werden.
Wie erkennt man, ob man gut hypnotisierbar ist?
Hypnotisierbarkeit ist unterschiedlich ausgeprägt – manche Menschen gehen sehr leicht in Trance, andere brauchen etwas mehr Zeit oder reagieren weniger intensiv.
Anzeichen, dass du gut hypnotisierbar bist
-
Du kannst dich gut auf eine Sache konzentrieren und Ablenkungen ausblenden.
-
Du hast schon mal ganz vertieft in einen Film, ein Buch oder deine Gedanken versunken ("Flow"-Erlebnis).
-
Du bist offen für neue Erfahrungen und kannst dir vorstellen, Dinge innerlich lebendig vorzustellen.
-
Du spürst bei Anleitung körperliche Entspannung recht schnell.
Kontakt
Christoph Marti - Praxis für Shiatsu & Hypnosetherapie
c/o Frau und Familie, Parkstrasse 25, 5400 Baden
body-meets-soul.ch
mail@body-meets-soul.ch

